Nachlese zum 1. Spiel Handballspecials Vorarlberg/Wien

WAT15-Specials unterliegen in Bregenz knapp

Das Unified-Team des WAT Fünfhaus, die Handball-Specials Wien, verlieren in Bregenz ihre erstes Spiel gegen die Handball-Specials Vorarlberg knapp mit 4 Toren.

Nach Anreise per Bahn werden die Specials am Bahnhof Riedenburg von Ferdi Armellini, dem Obmann der Handball-Specials Vorarlberg, in Empfang genommen. Nach einer kleinen Stärkung nach den Strapazen der Reise geht es in die Garderoben, während auf der Platte noch das U20-Spiel Bregenz- Hard stattfindet.

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Während des gemeinsamen Aufwärmens am Gang wird die steigende Anspannung mit kleinen Scherzen überspielt. Die Unified-Partner des Heimteams sind Philipp Radl (25) und Moritz Klemm (22), bei den Gästen aus Wien spielen Bernd Friede (7) und Daniel Burtscher (9). Nach der Schlusssirene der U20 strömen die Specials in die Halle und beginnen mit einpassen und Torwart einwerfen. Da die Wiener von Coach Boro Gacesa krankheitsbedingt nicht mit vollem Kader anreisen konnten, werden sie von Spielern der Vorarlberger Specials unterstützt. Im Tor der Gäste steht leihweise Oliver Pfeiffer (1), am Feld unterstützen der unermüdliche Markus Blank (5) und Sandro Heinek (6) die Wiener. Von der Stammformation der Gäste haben nur Dorde Maksic (2), David Drengacs (4) und Alexander Bauer (8) den Weg nach Bregenz angetreten. Die von Florian Berndt trainierten Vorarlberger spielen mit Heidi Machowitz (19), Marco Gerstenbrand (6), Ralph Ungerank (8), Jürgen Stemer (21), Alfred Gmeiner (18), Mario Arrich (14), Reini Metzler (10) Felix Thurnher (5) und Lisa Hagen (20).

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Nach kurzem Fototermin wird das Spiel von der souveränen Spielleiterin Nadine Peschl angepfiffen. Sofort wird klar, dass die Wiener mit der für sie ungewohnten Kulisse – die Bregenzer und Harder Fans in der bereits gut gefüllten Halle sorgen mit ihren Trommeln für ordentliche Stimmung – mit den abgebrühten Vorarlbergern nur schwer mithalten können. Vor allem die mehrfache Skiweltmeisterin und Behindertensportlerin 2012, Heidi Machowitz, ist am Kreis kaum zu halten. Während die Wiener Specials mehrfach nur Aluminium treffen oder am über sich selbst hinauswachsenden Goalkeeper Jürgen Stemer scheitern, scoren die Vorarlberger. Mit der Pausensirene zeigt die Anzeigetafel ein ernüchterndes 4:0. Die Halbzeitpause nutzt Coach Boro, um die Mannschaft zu konsolidieren.

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Die Pausen-Ansprache zeigt in Hälfte zwei Wirkung – Dorde Maksic erzielt nach einem Durchbruch auf der linken Seite für die Handball-Specials Wien den 1. Treffer in einem regulären Spiel in der noch kurzen Vereinsgeschichte. Alex Bauer, der es in Hälfte eins noch mit Weitwürfen versucht hat, spielt sich frei und trägt sich mit Treffer Nummer 2 in die Vereins-Annalen ein.

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Die zweite Halbzeit endet 2:2 unentschieden, die Gastgeber gewinnen somit letzlich verdient mit 6:2. Nach dem Spiel werden die Gäste vom Heimverein noch verköstigt und sehen die Bregenzer in einem spannenden HLA-Spiel knapp über Hard siegen. Die Müdigkeit einiger Spieler, verständlich nach dem langen Tag, macht sich bemerkbar, und die Wiener werden von Coach Florian und Betreuer Franz ins Quartier gebracht. In Oberstaufen, wo das Allgäu am schönsten ist, sind wir im Mondi-Holiday Alpenblickhotel (www.alpenblickhotel-oberstaufen.de) untergebracht. Service und Zimmer sind grossartig, nach einem ausgiebigen Frühstück holt uns Coach Florian im Vereinsbus des TSV 1862 Oberstaufen, dem Verein der Unfied-Spieler Moritz und Daniel, ab. Die Handball-Specials Wien danken den Handballern und Angehörigen des TSV 1862 Oberstaufen für die liebe Unterstützung.

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Es geht zurück nach Bregenz, die Wiener können die Landschaft bei Sonnenschein geniessen. Nach einem vom Winde verwehten Kurzbesuch der Seebühne (Bühnenbild Turandot) steigen die Gäste in den bereitstehenden Zug. Florian bringt uns noch eine zünftige Brotzeit (Butterbrez’n und Wälder Käs‘) mit, wir verabschieden uns und fahren nach einem intensiven Wochenende zurück nach Wien. Die Handball-Specials danken ÖHB und HLA, die trotz des engen Terminkorsetts dieses Spiel in dem tollen Rahmen ermöglicht haben. Fotos: Robert Kuklovszky

 

 

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